Exklusive Konzerte im kleinen Kreis

Stadtkapelle Heppenheim spielte am „Haus Johannes“ und im Klostergarten

Presse EchoOnline 22.09.2020

Exklusiv und ehrenamtlich: Die Musiker der Stadtkapelle Heppenheim spielten unter der Leitung ihres Dirigenten Wilco Grootenboer für die Bewohner des Seniorenzentrums „Haus Johannes“ und die Schwestern des Klosters St. Vinzenz.

Heppenheim. Eigentlich war das Konzert exklusiv für die Schwestern des Klosters St. Vinzenz gedacht, doch die Klänge der Stadtkapelle lockten am vergangenen Samstag bei strahlendem Sonnenschein die einen und anderen „Zaungäste“ an, die sich im herrlichen grünen Kleinod ein Plätzchen – natürlich mit gebührendem Abstand zum Mithörer – suchten und den Melodien lauschten. Der spontan geplante Auftritt des Heppenheimer Orchesters sei das „Trostpflaster“ für das ausgefallene Serenadenkonzert gewesen, erklärte Geschäftsführer Jürgen Daubner. „Sie haben uns eine große Freude bereitet“, betonte Generaloberin Schwester Brigitta Buchler und dankte den Musikern für deren ehrenamtliches Wirken.

Die Freude war keineswegs nur auf der Seite der Schwestern, die sich fast allesamt im Garten versammelt hatten. Auch bei den Musikern herrschte eine fröhliche Stimmung, konnten sie doch endlich wieder vor Publikum spielen. Dass sich dann noch zusätzlich Freunde niveauvoller Blasmusik einfanden, motivierte die Stadtkapelle umso mehr.

Eine Woche zuvor hatte das Orchester erstmals seit der Pandemie-Pause einen öffentlichen Auftritt: Im Innenhof des Seniorenzentrums „Haus Johannes“ sorgten die Bläser und Schlagzeuger unter der Leitung von Wilco Grootenboer für beste Unterhaltung der Bewohner. „Wir hatten ein sehr dankbares Publikum und es war schön, den älteren Menschen eine besondere Abwechslung nach entbehrungsreichen Monaten zu bieten“, betonte der Dirigent.

Birgit Schliffer, Teamleitung für Betreuung im Haus Johannes, schloss sich den Worten des Dirigenten uneingeschränkt an. Sie dankte den Musikern für deren ehrenamtliches Engagement. Sie beließ es nicht nur bei lobenden Worten, sondern überreichte eine Spende für die Getränkekasse. „Sie können gerne jederzeit wiederkommen; es war ein Genuss, ihre Musik zu hören“, erklärte Schliffer.

Auch die Schwestern des St. Vinzenz Klosters hatten in den vergangenen Monaten nur wenig Kontakt zur Außenwelt. Sie genossen deshalb sichtlich den „bunten Strauß an Melodien“, wie Moderatorin Melanie Schmitt das Programm bezeichnete. Dirigent Wilco Grootenboer hatte Kompositionen ausgewählt, die gerade ältere Zuhörer in Erinnerungen schwelgen lassen. Ob „Musik ist Trumpf“ – benannt nach der gleichnamigen Fernsehsendung –, Evergreens aus „My Fair Lady“ oder Hits der „Comedian Harmonists“: Die Zuhörer quittierten die Darbietungen mit herzlichem Beifall.

Generaloberin Schwester Brigitta Buchler äußerte am Ende des Auftritts die Hoffnung, dass die Stadtkapelle im nächsten Jahr die Tradition des Serenadenkonzertes unter „normalen“ Bedingungen fortsetzen könne. Nach dem exklusiven Konzert servierte die Stadtkapelle ihren Mitgliedern, den Schwestern und den Besuchern, darunter auch Mitglieder des Stiftungsrates des Klosters, noch einen kleinen Imbiss und natürlich kühle Getränke. „Es war ein rundum gelungener Nachmittag – für das Orchester, die Schwestern und die spontanen Gäste“, fassten Generaloberin Schwester Brigitta und Geschäftsführer Jürgen Daubner unisono zusammen.

Neue Musiker sind immer willkommen und unverbindliche Schnupperproben jederzeit möglich. Die Proben finden derzeit dienstags, ab 19:30 Uhr in der großen Lagerhalle der Firma Monoflo, Lise-Meitner-Str. 16, statt. Infos und Kontakt: www.stadtkapelle-heppenheim.de

© Echo Online, 22.09.2020

Corona macht Pläne der Stadtkapelle zunichte

Serenadenkonzert endgültig abgesagt / Orchester muss finanzielle Ausfälle verkraften

Presse WeinheimerNachrichten 29.08.2020

Gute Akustik: In den Herbst- und Wintermonaten probt die Stadtkapelle Heppenheim unter der Leitung ihres Dirigenten Wilco Grootenboer in der Lagerhalle der Firma Monoflo. Das große und luftige Gebäude bietet in Corona-Zeiten nahezu optimale Bedingungen und eine sehr gute Akustik. Der Umzug ist nötig, da im Haus der Vereine auf Grund der Abstandregeln die Platzkapazitäten leider nicht ausreichen.

Heppenheim. Im Mai richteten das Vorstandsteam, der Dirigent und die Musiker der Stadtkapelle Heppenheim hoffnungsvoll den Blick in die nahe Zukunft. Das auf Grund der Corona-Pandemie abgesagte Serenadenkonzert im Garten des Klosters St. Vinzenz sollte am 19. September nachgeholt werden. Doch auch dieser Termin lässt sich nicht halten: „Wir möchten unter keinen Umständen einen ‚Hotspot‘ riskieren“, erklärt das Vorstandsteam.

Die steigenden Infektionszahlen, die Begrenzung der Besucherzahl, die geltenden Abstands- und Hygiene-Auflagen und der damit verbundene erhebliche Aufwand bei der Organisation und der Durchführung der Veranstaltung im Kloster haben zur Absage geführt. „Generaloberin Schwester Brigitta Buchler und das Vorstandsteam der Stadtkapelle waren sich einig, das Risiko im Sinne aller Beteiligter zu vermeiden. Die Gesundheit hat Vorrang“, betonte Geschäftsführer Jürgen Daubner. Jetzt hoffen beide Seiten auf ein Ende der Pandemie und das Serenadenkonzert im Mai 2021.

Die Absage schmerzt die Musiker sehr, zumal sie seit geraumer Zeit wieder mit der Probenarbeit begonnen haben und sich gerne präsentiert hätten. Hinzu kommt ein Aspekt, der alle Vereine betrifft und oft wenig Beachtung findet: Der Stadtkapelle fehlen sämtliche Einnahmen aus den Auftritten, um die laufenden Kosten zu decken. „Wir haben in dieser Hinsicht eine Herausforderung zu meistern und müssen als nicht eingetragener Verein eine ungewisse Zukunft gestalten“, skizziert das Vorstandsteam die aktuelle Situation.

Ein Lichtblick war das geplante Open-Air-Konzert im September mit dem Verkehrs- und Heimatverein auf der Freilichtbühne Kappel. Doch auch diese Veranstaltung fällt dem Virus zum Opfer. Betroffen von den Einschränkungen ist jedoch nicht nur die Stadtkapelle, sondern sind auch die Bewohner der Altenheime, die monatelang keinen Besuch empfangen durften. Um diesem Personenkreis eine kleine Freude zu bereiten, gibt die Stadtkapelle am 5. September ab 15 Uhr ein Platzkonzert im Hof des Seniorenzentrums „Haus Johannes“. Die Heimbewohner lauschen von ihren Zimmern aus durch die geöffneten Fenster oder mit gebührendem Abstand den Klängen des Orchesters.

Seit Ausbruch der Epidemie war auch die Probenarbeit des Orchesters stark eingeschränkt. Zunächst konnten nur Satzproben, schließlich wieder Gesamtproben im weitläufigen Außenbereich des „Hauses der Vereine“ am Erbachwiesenweg abgehalten werden. Die Sommerzeit wurde somit bestmöglich genutzt. Die aktuell geltenden behördlichen Auflagen gestatten aber lediglich eine Innenraumnutzung des Objekts mit rund 15 Personen, was ein Proben im „Haus der Vereine“ für das Gesamtorchester unmöglich macht. Umso erfreulicher ist es, dass die Firma Monoflo der Stadtkapelle Heppenheim für die Übergangszeit die Nutzung ihrer Lagerhalle angeboten hat. „Damit ist der weitere Probenbetrieb in den Herbst- und Wintermonaten sichergestellt“, teilte Geschäftsführer Jürgen Daubner erleichtert mit. Satzproben können darüber hinaus weiterhin im Haus der Vereine stattfinden. Sein Dank gilt der Familie Röhrig ebenso wie Helmut Rader von Monoflo, für die Bereitstellung der Räumlichkeiten. Ohne deren Unterstützung wäre das musikalische Wirken der Stadtkapelle nicht möglich.

Unverdrossen und optimistisch wollen die Musiker in den nächsten Wochen und Monaten weiter fleißig proben, um startklar zu sein, wenn die Pandemie hoffentlich der Vergangenheit angehört. Dass das gemeinsame Musizieren weiterhin viel Spaß bereitet, ist dienstags ab 19.30 Uhr in der Halle der Firma Monoflo zu hören. Und das, obwohl einige Musiker aus Gründen des Infektionsschutzes der Probe fernbleiben; sie werden schmerzlich vermisst. Schon jetzt freut man sich im Orchester auf deren Rückkehr nach der Pandemie.

© Weinheimer Nachrichten, 31.08.2020

Hörbare Freude beim gemeinsamen Musizieren nach der Zwangspause

Presse VRM Lokal 17.07.2020

Um in Corona-Zeiten den Mindestabstand einhalten zu können, proben die Musiker der Stadtkapelle Heppenheim mit ihrem Dirigenten Wilco Grootenboer während der Sommermonate im Freien.

Seit acht Wochen treffen sich die einzelnen Instrumentensätze der Stadtkapelle regelmäßig im Haus der Vereine, um unter penibler Einhaltung der Hygieneregeln in kleinerem Kreis musizieren zu können. Am vergangenen Dienstag wagte das Orchester den nächsten Schritt und musizierte mit hörbarer Freude in guter Besetzung im Freien. „Wir waren angetan von der großen Resonanz bei den Musikern“, erklärte Geschäftsführer Jürgen Daubner. Auch Dirigent Wilco Grootenboer war die Zufriedenheit anzusehen, endlich wieder mit dem gesamten Orchester proben zu können. Dass die Stadtkapelle trotz Corona-Zwangspause nichts an ihrem musikalischen Können eingebüßt hat, war schon nach wenigen Takten vernehmbar.

Im Anschluss an die Probe pflegte das Orchester auch den geselligen Teil bei Grillbratwurst und Fassbier – natürlich unter Einhaltung der Abstands- und Hygienevorschriften. Der Vorstand hatte sich dazu entschlossen, nachdem die Landesregierung das Grillen in der Öffentlichkeit grundsätzlich erlaubt hatte. So lange das Wetter mitspielt, will sich das Orchester dienstags ab 19.30 Uhr im Hof des Hauses der Vereine treffen. Die Bedingungen sind nahezu ideal, lediglich der Lärm der vorbeifahrenden Züge schmälert ein wenig den Musikgenuss. Vielleicht, so Dirigent und Vorstandsteam, lässt sich nach der Urlaubszeit ein Auftritt in Heppenheim arrangieren, um wieder für ein Stück Normalität zu sorgen und die Freunde sinfonischer Blasmusik zu erfreuen.

© VRM Lokal, 17.07.2020

Konzert im Klostergarten verschoben

Heppenheim. Ein Virus wirft auch alle Pläne der Stadtkapelle Heppenheim über den Haufen. Das für Samstag, 23. Mai, geplante Konzert im Garten des Klosters St. Vinzenz fällt auf Grund der Corona-Pandemie und den damit verbundenen Einschränkungen leider aus. Die Begrenzung der Besucherzahlen, aber insbesondere die Abstandsregelungen und Hygienevorschriften machen die Open-Air-Veranstaltung zum jetzigen Zeitpunkt unmöglich.

In Abhängigkeit der weiteren Entwicklung hat sich das Vorstandsteam in Absprache mit der Leiterin des Klosters, Schwester Brigitta Buchler, und den Musikern dazu entschlossen, das Konzert auf den 19. September zu verschieben, in der Hoffnung, dass die öffentlichen Bestimmungen und Vorgaben Veranstaltungen in dieser Größenordnung dann wieder zulassen und das kulturelle Leben weitgehend stattfinden kann.

Eine wichtige Voraussetzung für Auftritte der Stadtkapelle ist natürlich eine geregelte Probenarbeit. Vorstand und Dirigent Wilco Grootenboer prüfen derzeit, welche Möglichkeiten angesichts der Beschränkungen denkbar und realisierbar sind. Die Varianten reichen von Satzproben mit minimalster Besetzung bis hin zu Freiluftproben des Gesamtorchesters, selbstverständlich bei Einhaltung der Abstandsregeln.

Derweil hoffen die Musiker, dass ein gemeinsames Musizieren bald wieder möglich ist, um für das Klostergarten-Konzert und die vom Verkehrs- und Heimatverein mit dem Orchester geplante Veranstaltung auf der Starkenburg – ebenfalls im September – musikalisch fit zu sein.

© VRM Lokal, 18.05.2020

Stadtkapelle Heppenheim reagiert auf Corona-Krise

Osterkonzert auf dem Marktplatz abgesagt. Auch die Proben sind erstmal ausgesetzt.

Presse NeueMusiker Coronavirus BA 23.03

Bis zum Ausbruch der Pandemie bereitete sich das 40-köpfige Orchester auf die Sommersaison vor. Lichtblick in schwierigen Zeiten: Die Stadtkapelle kann sich über etliche neue Musiker freuen. (Foto: Stadtkapelle)

HEPPENHEIM. Besser hätte der Start in die anstehende Frühjahrs- und Sommersaison für die Stadtkapelle Heppenheim eigentlich nicht beginnen können: Acht neue Musiker schlossen sich in den vergangenen Wochen dem Orchester an und bereichern nun die Stadtkapelle. Dies beflügelte die Stimmung, und Dirigent Wilco Grootenboer hatte sein Augenmerk bereits auf die anstehenden Termine respektive die dafür passende Musik gelegt. Dann machte das Coronavirus den Vorbereitungen des Orchesters einen dicken Strich durch die Rechnung. „Auch wir müssen die weitere Entwicklung abwarten. Welche Auftritte und Veranstaltungen letztlich stattfinden werden, können wir zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sagen“, sagt Geschäftsführer Jürgen Daubner.

Die Stadtverwaltung musste aus gegebenem Anlass das Konzert am Ostersonntag auf dem Marktplatz absagen. „Natürlich ist das sehr bedauerlich, aber die Maßnahme der Stadt ist in der aktuellen Situation absolut nachvollziehbar und zu befürworten“, betont das Vorstandsteam.

Ob das traditionelle Serenadenkonzert im Garten des Klosters St. Vinzenz stattfinden wird, ist noch offen. Jahr für Jahr lockt die Veranstaltung mehrere hundert Zuhörer in das blühende Kleinod. Die Schwestern des Ordens freuen sich ebenso auf das Konzert wie die Musiker der Stadtkapelle. „Wir möchten am 23. Mai ab 17 Uhr einige neue Stücke präsentieren“, lässt der Vorstand wissen. Das Serenadenkonzert sei, so Jürgen Daubner weiter, ein Höhepunkt im Vereinsjahr. „Wir hoffen sehr, dass der Virus-Ausnahmezustand bald endet.“

Dann könnten die Musiker aus der Kreisstadt auch der Einladung des Mutterhauses der Vinzentinerinnen in Straßburg folgen und am 6. Juni ein Konzert im Garten des dortigen Klosters geben. Es bildet, wie Generaloberin Schwester Blandine Klein erklärte, den Auftakt des Jubiläums der Klosterstiftung, die in der Elsass-Metropole seit 20 Jahren existiert. Die Vorbereitungen für die dreitägige Reise in die EU-Hauptstadt sind bereits abgeschlossen. „Es wäre schade, wenn diese Konzerttour wegen der Corona-Krise ausfallen müsste“, konstatiert das Vorstandsteam.

Gleiches gilt auch für die Auftritte beim Bergsträßer Weinmarkt und der Stadtkirchweih auf dem Graben. Darüber hinaus ist wieder ein Konzert auf Einladung des Verkehrs- und Heimatvereins in Planung. Jetzt gilt es, sich in Geduld zu üben, heißt es. Die Proben sind bis auf Weiteres ausgesetzt. „Die Musiker haben nun Zeit, um ausgiebig zu Hause zu üben“, bemerkt Dirigent Grootenboer, der sich – ebenso wie die Musiker – nach gemeinsamen Proben und Auftritten sehnt. Bleibt zu hoffen, dass die Krise bald ausgestanden ist und die Stadtkapelle ihre neuen Melodien zu Gehör bringen kann.

© Echo Online, Dienstag, 24.03.2020

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