Gelegenheit spontan genutzt

Überraschendes Konzert der Stadtkapelle Heppenheim auf dem Marktplatz

StadtkapelleHeppenheim Marktplatz

Spontan gab die Stadtkapelle Heppenheim vor dem Rathaus auf dem Marktplatz ein Konzert. Die Zuhörer erfreuten sich am breitgefächerten Repertoire des Orchesters.

HEPPENHEIM. „Spontanität heißt, günstige Gelegenheiten nicht nur erkennen, sondern auch ergreifen.“ Dieser Aphorismus diente der Stadtkapelle Heppenheim als Leitsatz. Bei strahlend blauem Himmel, spätsommerlichen Temperaturen und vor einer Kulisse wie aus dem besten Heimatfilm begeisterte das Orchester am vergangenen Samstag die Gäste der Restaurants auf dem Marktplatz und die von den weithin hörbaren Klängen angelockten Passanten.

Musiker, gemeinhin alle Künstler, suchen die Öffentlichkeit, „leben“ sie doch vom Applaus ihrer Zuhörer. Mit den turnusmäßigen Proben allein ist es deshalb nicht getan. Nach der langen Pandemie-Pause dürsten die Musiker, auch die Mitglieder der Stadtkapelle Heppenheim, geradezu nach Auftritten.

Die erste Gelegenheit dazu bot die Stadt Heppenheim mit der Veranstaltungsreihe „Kultur im Kastanienhof“. Das morgendliche Konzert der rund 35 Musiker lockte 130 Gäste in den Hof des Saalbaukinos. „Ausverkauft“ war schon nach wenige Tagen auf der Homepage der Stadt zu lesen.

Das Lob der Zuhörer nach dem musikalischen Frühschoppen war überschwänglich und drückte sich in langanhaltendem Beifall aus. Ein Gast sah sich im Nachhinein dazu veranlasst, der Stadtkapelle einen längeren Dankesbrief zu schreiben. „Über diesen Brief haben wir uns besonders gefreut“, bemerkte Geschäftsführer Jürgen Daubner.

Eigentlich wollte das Orchester im September zum traditionellen Serenadenkonzert im Garten des Klosters St. Vinzenz einladen, doch Bauarbeiten am Dach des Gebäudes machten diesen Plan zunichte. Was nun? Das Vorstandsteam studierte Woche für Woche die Wetterprognosen. Als sich Anfang September ein verspäteter Sommer einstellte, bewiesen das Führungsteam und Dirigent Wilco Grootenboer samt Musiker lupenreine Spontanität. Kurzerhand wurde nach Rücksprache mit dem Ordnungsamt ein Konzert auf dem Marktplatz terminiert.

Animiert von den perfekten Rahmenbedingungen und motiviert durch das sicht- und spürbare Interesse der Gäste präsentierte sich das Orchester in blendender Spielfreude. Das Repertoire reichte von Märschen über Polkas bis hin zu Musical-Melodien und achtziger Jahre Hits. Mit einer schmissigen Polka wurde – ebenfalls spontan – die Abordnung aus der südtiroler Partnerstadt Kaltern begrüßt. Moderatorin Melanie Schmitt garnierte die Musik und das Konzert mit unterhaltsamen Kommentaren.

Viele Zuhörer beließen es nicht „nur“ bei lobenden und dankenden Worten oder herzlichem Applaus, sie füllten auch die aufgestellte Spendenbox mit einem Obolus. „Es war ein rundum gelungener Auftritt. Wir haben eine günstige Gelegenheit genutzt und den Menschen auf dem Marktplatz und – nicht zu vergessen – auch uns selbst eine Freude bereitet“, bilanzierte das Vorstandsteam abschließend.

© i-punkt, 09.09.2021 

Endlich wieder Musik vor Publikum

Kultur im Kastanienhof: Stadtkapelle Heppenheim präsentiert sich am 15. August

HEPPENHEIM. „Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne“ – Hermann Hesses Verszeile aus dem Gedicht „Stufen“ passt perfekt zum ersten Auftritt der Stadtkapelle Heppenheim am 15. August von 11.30 Uhr bis 13.30 Uhr im schönen Ambiente des Kastanienhofs am Saalbau.

Veranstalter ist die Kreisstadt Heppenheim, die mit der Veranstaltungsreihe „Kultur im Kastanienhof“ der hiesigen Kulturszene in der Zeit vom 7. Juli bis 5. September die Möglichkeit bietet, ihre Darbietungen einem breiten Publikum zu präsentieren.

Nach einem Jahr ohne Konzert und Veranstaltung ist für die Stadtkapelle der musikalische Frühschoppen ein echter Neuanfang nach dem Corona-Lockdown. Der „Zauber“ des anstehenden Auftritts hat die Musiker bereits erfasst: „Endlich können wir wieder vor Publikum musizieren“, betonen Geschäftsführer Jürgen Daubner und Dirigent Wilco Grootenboer unisono.

Seit Wochen probt das Orchester – natürlich mit dem nötigen Abstand und unter penibler Einhaltung der Hygieneregeln – für den Neustart. Trotz mehrmonatiger Abstinenz von gemeinsamen Übungsstunden funktionierte der Einstieg vorzüglich. „Die Instrumente waren keineswegs eingestaubt“, bemerkte ein zufriedener Dirigent.

Natürlich galt es, die während der Pandemie zu „Solisten“ gewordenen Musiker wieder zu einem harmonischen Klangkörper zu formen. Nach einer lockeren Einspielphase achtete Grootenboer schon nach kurzer Zeit auf musikalische Feinheiten. Die reichhaltig gefüllte Notenmappe erlaubte es dem Dirigenten, die unterschiedlichsten Genres anzupacken. Ob Kulthits oder Polka, Marsch oder Musical: Grootenboer forderte von seinen Musikern sogleich höchste Konzentration und eine adäquate Intonation.

Beim Frühschoppen unter den alten Kastanien im Hof des Saalbaukinos kommen die Zuhörer in den Genuss verschiedenster Kompositionen. „Wir möchten die gesamte Bandbreite unseres Repertoires zu Gehör bringen“, erklärt das Vorstandsteam. Dass die Mitglieder des Orchesters bis in die Haarspitzen motiviert sind, versteht sich von selbst. Den „Zauber“ des ersten Auftritts nach langer Pause möchte man – gemeinsam mit dem Publikum – intensiv genießen.

Für das leibliche Wohl der Zuhörer wird durch den Veranstalter gesorgt. Auf der Homepage der Stadt können Tickets für das Konzert geordert werden; der Preis beträgt 5 Euro. www.heppenheim.de

© i-punkt, 12.08.2021

Stadtkapelle Heppenheim probt wieder

Nach acht Monaten Zwangspause üben die Musiker der Stadtkapelle Heppenheim wieder gemeinsam. Sogar mit baldigen Auftritten wird geliebäugelt.

Presse Neustart nach Lockdown SE 12.06

Mal sakral, mal klassisch, mal modern: So gestaltete Dirigent Wilco Grootenboer die Probe.
(Foto: Stadtkapelle Heppenheim)

HEPPENHEIM - Die Musiker der Stadtkapelle Heppenheim strahlten mit ihren frisch geputzten Instrumenten um die Wette. „Endlich können wir wieder gemeinsam musizieren“, lautete der am häufigsten zu hörende Satz in der ersten Probe nach dem Lockdown. Die Instrumente haben während der achtmonatigen Zwangspause freilich keinen Staub angesetzt. Im stillen Kämmerlein hatten die Musiker fleißig weiter geübt, was „sehr viel Disziplin und Selbstmotivation erforderte“, wie ein Saxofonist einräumte.

Geschäftsführer Jürgen Daubner zeigte sich bei der ersten Probe begeistert von der großen Resonanz: Rund 30 Musiker waren pünktlich zur Halle der Firma Monoflo gekommen. Bedenken, dass die Auszeit zu einem personellen Schwund führen könnten, bewahrheiteten sich erfreulicherweise nicht. Ein Indiz dafür, dass die Stadtkapelle nichts an ihrer Attraktivität für die Musiker einbüßte. „Niveauvolle Musik und konzentriere Probenarbeit sind die Garanten für den Zuspruch, den unser Orchester genießt“, erklärte das Vorstandsteam.

Genau darauf baut Dirigent Wilco Grootenboer wieder auf. „Kaum zu glauben, dass acht Monate zwischen der letzten und der ersten Probe liegen. Ihr habt eure Hausaufgaben sorgfältig erledigt“, lobte Grootenboer.

Mit hörbarer Spielfreude gingen die Musiker ans Werk. Wilco Grootenboer kreierte eine bunte Mischung: vom sakralen Werk zum Einspielen über eine klassische Polka bis hin zu 80er-Jahre-Hits. „Man merkte sofort, dass jeder auf diesen Moment sehnlichst gewartet hatte“, hieß es vom Vorstand.

Die Proben im Freien finden jetzt wieder jeden Dienstag ab 19.30 Uhr vor der Monoflo-Halle statt. Bei der Stadtkapelle ist man guter Dinge, dass schon bald wieder der gewohnte Sound erklingt und Auftritte möglich sind; erste Anfragen diesbezüglich liegen vor. Sollte sich die Corona-Situation weiter entspannen, sieht das Orchester auch die Chance, im August/September das beliebte Serenaden-Konzert im Kloster des Gartens von St. Vinzenz zu veranstalten. „Wir wollen möglichst schnell wieder in den gewohnten Rhythmus kommen“, betonte Daubner. Auf jeden Fall, da waren sich alle Musiker einig, hatte die Stadtkapelle einen Neustart nach Maß hingelegt.

© Echo Online, Samstag, 12.06.2021

Exklusive Konzerte im kleinen Kreis

Stadtkapelle Heppenheim spielte am „Haus Johannes“ und im Klostergarten

Presse EchoOnline 22.09.2020

Exklusiv und ehrenamtlich: Die Musiker der Stadtkapelle Heppenheim spielten unter der Leitung ihres Dirigenten Wilco Grootenboer für die Bewohner des Seniorenzentrums „Haus Johannes“ und die Schwestern des Klosters St. Vinzenz.

Heppenheim. Eigentlich war das Konzert exklusiv für die Schwestern des Klosters St. Vinzenz gedacht, doch die Klänge der Stadtkapelle lockten am vergangenen Samstag bei strahlendem Sonnenschein die einen und anderen „Zaungäste“ an, die sich im herrlichen grünen Kleinod ein Plätzchen – natürlich mit gebührendem Abstand zum Mithörer – suchten und den Melodien lauschten. Der spontan geplante Auftritt des Heppenheimer Orchesters sei das „Trostpflaster“ für das ausgefallene Serenadenkonzert gewesen, erklärte Geschäftsführer Jürgen Daubner. „Sie haben uns eine große Freude bereitet“, betonte Generaloberin Schwester Brigitta Buchler und dankte den Musikern für deren ehrenamtliches Wirken.

Die Freude war keineswegs nur auf der Seite der Schwestern, die sich fast allesamt im Garten versammelt hatten. Auch bei den Musikern herrschte eine fröhliche Stimmung, konnten sie doch endlich wieder vor Publikum spielen. Dass sich dann noch zusätzlich Freunde niveauvoller Blasmusik einfanden, motivierte die Stadtkapelle umso mehr.

Eine Woche zuvor hatte das Orchester erstmals seit der Pandemie-Pause einen öffentlichen Auftritt: Im Innenhof des Seniorenzentrums „Haus Johannes“ sorgten die Bläser und Schlagzeuger unter der Leitung von Wilco Grootenboer für beste Unterhaltung der Bewohner. „Wir hatten ein sehr dankbares Publikum und es war schön, den älteren Menschen eine besondere Abwechslung nach entbehrungsreichen Monaten zu bieten“, betonte der Dirigent.

Birgit Schliffer, Teamleitung für Betreuung im Haus Johannes, schloss sich den Worten des Dirigenten uneingeschränkt an. Sie dankte den Musikern für deren ehrenamtliches Engagement. Sie beließ es nicht nur bei lobenden Worten, sondern überreichte eine Spende für die Getränkekasse. „Sie können gerne jederzeit wiederkommen; es war ein Genuss, ihre Musik zu hören“, erklärte Schliffer.

Auch die Schwestern des St. Vinzenz Klosters hatten in den vergangenen Monaten nur wenig Kontakt zur Außenwelt. Sie genossen deshalb sichtlich den „bunten Strauß an Melodien“, wie Moderatorin Melanie Schmitt das Programm bezeichnete. Dirigent Wilco Grootenboer hatte Kompositionen ausgewählt, die gerade ältere Zuhörer in Erinnerungen schwelgen lassen. Ob „Musik ist Trumpf“ – benannt nach der gleichnamigen Fernsehsendung –, Evergreens aus „My Fair Lady“ oder Hits der „Comedian Harmonists“: Die Zuhörer quittierten die Darbietungen mit herzlichem Beifall.

Generaloberin Schwester Brigitta Buchler äußerte am Ende des Auftritts die Hoffnung, dass die Stadtkapelle im nächsten Jahr die Tradition des Serenadenkonzertes unter „normalen“ Bedingungen fortsetzen könne. Nach dem exklusiven Konzert servierte die Stadtkapelle ihren Mitgliedern, den Schwestern und den Besuchern, darunter auch Mitglieder des Stiftungsrates des Klosters, noch einen kleinen Imbiss und natürlich kühle Getränke. „Es war ein rundum gelungener Nachmittag – für das Orchester, die Schwestern und die spontanen Gäste“, fassten Generaloberin Schwester Brigitta und Geschäftsführer Jürgen Daubner unisono zusammen.

Neue Musiker sind immer willkommen und unverbindliche Schnupperproben jederzeit möglich. Die Proben finden derzeit dienstags, ab 19:30 Uhr in der großen Lagerhalle der Firma Monoflo, Lise-Meitner-Str. 16, statt. Infos und Kontakt: www.stadtkapelle-heppenheim.de

© Echo Online, 22.09.2020

Corona macht Pläne der Stadtkapelle zunichte

Serenadenkonzert endgültig abgesagt / Orchester muss finanzielle Ausfälle verkraften

Presse WeinheimerNachrichten 29.08.2020

Gute Akustik: In den Herbst- und Wintermonaten probt die Stadtkapelle Heppenheim unter der Leitung ihres Dirigenten Wilco Grootenboer in der Lagerhalle der Firma Monoflo. Das große und luftige Gebäude bietet in Corona-Zeiten nahezu optimale Bedingungen und eine sehr gute Akustik. Der Umzug ist nötig, da im Haus der Vereine auf Grund der Abstandregeln die Platzkapazitäten leider nicht ausreichen.

Heppenheim. Im Mai richteten das Vorstandsteam, der Dirigent und die Musiker der Stadtkapelle Heppenheim hoffnungsvoll den Blick in die nahe Zukunft. Das auf Grund der Corona-Pandemie abgesagte Serenadenkonzert im Garten des Klosters St. Vinzenz sollte am 19. September nachgeholt werden. Doch auch dieser Termin lässt sich nicht halten: „Wir möchten unter keinen Umständen einen ‚Hotspot‘ riskieren“, erklärt das Vorstandsteam.

Die steigenden Infektionszahlen, die Begrenzung der Besucherzahl, die geltenden Abstands- und Hygiene-Auflagen und der damit verbundene erhebliche Aufwand bei der Organisation und der Durchführung der Veranstaltung im Kloster haben zur Absage geführt. „Generaloberin Schwester Brigitta Buchler und das Vorstandsteam der Stadtkapelle waren sich einig, das Risiko im Sinne aller Beteiligter zu vermeiden. Die Gesundheit hat Vorrang“, betonte Geschäftsführer Jürgen Daubner. Jetzt hoffen beide Seiten auf ein Ende der Pandemie und das Serenadenkonzert im Mai 2021.

Die Absage schmerzt die Musiker sehr, zumal sie seit geraumer Zeit wieder mit der Probenarbeit begonnen haben und sich gerne präsentiert hätten. Hinzu kommt ein Aspekt, der alle Vereine betrifft und oft wenig Beachtung findet: Der Stadtkapelle fehlen sämtliche Einnahmen aus den Auftritten, um die laufenden Kosten zu decken. „Wir haben in dieser Hinsicht eine Herausforderung zu meistern und müssen als nicht eingetragener Verein eine ungewisse Zukunft gestalten“, skizziert das Vorstandsteam die aktuelle Situation.

Ein Lichtblick war das geplante Open-Air-Konzert im September mit dem Verkehrs- und Heimatverein auf der Freilichtbühne Kappel. Doch auch diese Veranstaltung fällt dem Virus zum Opfer. Betroffen von den Einschränkungen ist jedoch nicht nur die Stadtkapelle, sondern sind auch die Bewohner der Altenheime, die monatelang keinen Besuch empfangen durften. Um diesem Personenkreis eine kleine Freude zu bereiten, gibt die Stadtkapelle am 5. September ab 15 Uhr ein Platzkonzert im Hof des Seniorenzentrums „Haus Johannes“. Die Heimbewohner lauschen von ihren Zimmern aus durch die geöffneten Fenster oder mit gebührendem Abstand den Klängen des Orchesters.

Seit Ausbruch der Epidemie war auch die Probenarbeit des Orchesters stark eingeschränkt. Zunächst konnten nur Satzproben, schließlich wieder Gesamtproben im weitläufigen Außenbereich des „Hauses der Vereine“ am Erbachwiesenweg abgehalten werden. Die Sommerzeit wurde somit bestmöglich genutzt. Die aktuell geltenden behördlichen Auflagen gestatten aber lediglich eine Innenraumnutzung des Objekts mit rund 15 Personen, was ein Proben im „Haus der Vereine“ für das Gesamtorchester unmöglich macht. Umso erfreulicher ist es, dass die Firma Monoflo der Stadtkapelle Heppenheim für die Übergangszeit die Nutzung ihrer Lagerhalle angeboten hat. „Damit ist der weitere Probenbetrieb in den Herbst- und Wintermonaten sichergestellt“, teilte Geschäftsführer Jürgen Daubner erleichtert mit. Satzproben können darüber hinaus weiterhin im Haus der Vereine stattfinden. Sein Dank gilt der Familie Röhrig ebenso wie Helmut Rader von Monoflo, für die Bereitstellung der Räumlichkeiten. Ohne deren Unterstützung wäre das musikalische Wirken der Stadtkapelle nicht möglich.

Unverdrossen und optimistisch wollen die Musiker in den nächsten Wochen und Monaten weiter fleißig proben, um startklar zu sein, wenn die Pandemie hoffentlich der Vergangenheit angehört. Dass das gemeinsame Musizieren weiterhin viel Spaß bereitet, ist dienstags ab 19.30 Uhr in der Halle der Firma Monoflo zu hören. Und das, obwohl einige Musiker aus Gründen des Infektionsschutzes der Probe fernbleiben; sie werden schmerzlich vermisst. Schon jetzt freut man sich im Orchester auf deren Rückkehr nach der Pandemie.

© Weinheimer Nachrichten, 31.08.2020

Hörbare Freude beim gemeinsamen Musizieren nach der Zwangspause

Presse VRM Lokal 17.07.2020

Um in Corona-Zeiten den Mindestabstand einhalten zu können, proben die Musiker der Stadtkapelle Heppenheim mit ihrem Dirigenten Wilco Grootenboer während der Sommermonate im Freien.

Seit acht Wochen treffen sich die einzelnen Instrumentensätze der Stadtkapelle regelmäßig im Haus der Vereine, um unter penibler Einhaltung der Hygieneregeln in kleinerem Kreis musizieren zu können. Am vergangenen Dienstag wagte das Orchester den nächsten Schritt und musizierte mit hörbarer Freude in guter Besetzung im Freien. „Wir waren angetan von der großen Resonanz bei den Musikern“, erklärte Geschäftsführer Jürgen Daubner. Auch Dirigent Wilco Grootenboer war die Zufriedenheit anzusehen, endlich wieder mit dem gesamten Orchester proben zu können. Dass die Stadtkapelle trotz Corona-Zwangspause nichts an ihrem musikalischen Können eingebüßt hat, war schon nach wenigen Takten vernehmbar.

Im Anschluss an die Probe pflegte das Orchester auch den geselligen Teil bei Grillbratwurst und Fassbier – natürlich unter Einhaltung der Abstands- und Hygienevorschriften. Der Vorstand hatte sich dazu entschlossen, nachdem die Landesregierung das Grillen in der Öffentlichkeit grundsätzlich erlaubt hatte. So lange das Wetter mitspielt, will sich das Orchester dienstags ab 19.30 Uhr im Hof des Hauses der Vereine treffen. Die Bedingungen sind nahezu ideal, lediglich der Lärm der vorbeifahrenden Züge schmälert ein wenig den Musikgenuss. Vielleicht, so Dirigent und Vorstandsteam, lässt sich nach der Urlaubszeit ein Auftritt in Heppenheim arrangieren, um wieder für ein Stück Normalität zu sorgen und die Freunde sinfonischer Blasmusik zu erfreuen.

© VRM Lokal, 17.07.2020

Konzert im Klostergarten verschoben

StadtkapelleHeppenheim Klostergarten 2 2019

Das traditionelle Serenadenkonzert der Stadtkapelle Heppenheim im Garten des Klosters St. Vinzenz lockt Jahr für Jahr mehrere hundert Zuhörer in das blühende Kleinod.

Heppenheim. Ein Virus wirft auch alle Pläne der Stadtkapelle Heppenheim über den Haufen. Das für Samstag, 23. Mai, geplante Konzert im Garten des Klosters St. Vinzenz fällt auf Grund der Corona-Pandemie und den damit verbundenen Einschränkungen leider aus. Die Begrenzung der Besucherzahlen, aber insbesondere die Abstandsregelungen und Hygienevorschriften machen die Open-Air-Veranstaltung zum jetzigen Zeitpunkt unmöglich.

In Abhängigkeit der weiteren Entwicklung hat sich das Vorstandsteam in Absprache mit der Leiterin des Klosters, Schwester Brigitta Buchler, und den Musikern dazu entschlossen, das Konzert auf den 19. September zu verschieben, in der Hoffnung, dass die öffentlichen Bestimmungen und Vorgaben Veranstaltungen in dieser Größenordnung dann wieder zulassen und das kulturelle Leben weitgehend stattfinden kann.

Eine wichtige Voraussetzung für Auftritte der Stadtkapelle ist natürlich eine geregelte Probenarbeit. Vorstand und Dirigent Wilco Grootenboer prüfen derzeit, welche Möglichkeiten angesichts der Beschränkungen denkbar und realisierbar sind. Die Varianten reichen von Satzproben mit minimalster Besetzung bis hin zu Freiluftproben des Gesamtorchesters, selbstverständlich bei Einhaltung der Abstandsregeln.

Derweil hoffen die Musiker, dass ein gemeinsames Musizieren bald wieder möglich ist, um für das Klostergarten-Konzert und die vom Verkehrs- und Heimatverein mit dem Orchester geplante Veranstaltung auf der Starkenburg – ebenfalls im September – musikalisch fit zu sein.

© VRM Lokal, 18.05.2020

Stadtkapelle Heppenheim reagiert auf Corona-Krise

Osterkonzert auf dem Marktplatz abgesagt. Auch die Proben sind erstmal ausgesetzt.

Presse NeueMusiker Coronavirus BA 23.03

Bis zum Ausbruch der Pandemie bereitete sich das 40-köpfige Orchester auf die Sommersaison vor. Lichtblick in schwierigen Zeiten: Die Stadtkapelle kann sich über etliche neue Musiker freuen. (Foto: Stadtkapelle)

HEPPENHEIM. Besser hätte der Start in die anstehende Frühjahrs- und Sommersaison für die Stadtkapelle Heppenheim eigentlich nicht beginnen können: Acht neue Musiker schlossen sich in den vergangenen Wochen dem Orchester an und bereichern nun die Stadtkapelle. Dies beflügelte die Stimmung, und Dirigent Wilco Grootenboer hatte sein Augenmerk bereits auf die anstehenden Termine respektive die dafür passende Musik gelegt. Dann machte das Coronavirus den Vorbereitungen des Orchesters einen dicken Strich durch die Rechnung. „Auch wir müssen die weitere Entwicklung abwarten. Welche Auftritte und Veranstaltungen letztlich stattfinden werden, können wir zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sagen“, sagt Geschäftsführer Jürgen Daubner.

Die Stadtverwaltung musste aus gegebenem Anlass das Konzert am Ostersonntag auf dem Marktplatz absagen. „Natürlich ist das sehr bedauerlich, aber die Maßnahme der Stadt ist in der aktuellen Situation absolut nachvollziehbar und zu befürworten“, betont das Vorstandsteam.

Ob das traditionelle Serenadenkonzert im Garten des Klosters St. Vinzenz stattfinden wird, ist noch offen. Jahr für Jahr lockt die Veranstaltung mehrere hundert Zuhörer in das blühende Kleinod. Die Schwestern des Ordens freuen sich ebenso auf das Konzert wie die Musiker der Stadtkapelle. „Wir möchten am 23. Mai ab 17 Uhr einige neue Stücke präsentieren“, lässt der Vorstand wissen. Das Serenadenkonzert sei, so Jürgen Daubner weiter, ein Höhepunkt im Vereinsjahr. „Wir hoffen sehr, dass der Virus-Ausnahmezustand bald endet.“

Dann könnten die Musiker aus der Kreisstadt auch der Einladung des Mutterhauses der Vinzentinerinnen in Straßburg folgen und am 6. Juni ein Konzert im Garten des dortigen Klosters geben. Es bildet, wie Generaloberin Schwester Blandine Klein erklärte, den Auftakt des Jubiläums der Klosterstiftung, die in der Elsass-Metropole seit 20 Jahren existiert. Die Vorbereitungen für die dreitägige Reise in die EU-Hauptstadt sind bereits abgeschlossen. „Es wäre schade, wenn diese Konzerttour wegen der Corona-Krise ausfallen müsste“, konstatiert das Vorstandsteam.

Gleiches gilt auch für die Auftritte beim Bergsträßer Weinmarkt und der Stadtkirchweih auf dem Graben. Darüber hinaus ist wieder ein Konzert auf Einladung des Verkehrs- und Heimatvereins in Planung. Jetzt gilt es, sich in Geduld zu üben, heißt es. Die Proben sind bis auf Weiteres ausgesetzt. „Die Musiker haben nun Zeit, um ausgiebig zu Hause zu üben“, bemerkt Dirigent Grootenboer, der sich – ebenso wie die Musiker – nach gemeinsamen Proben und Auftritten sehnt. Bleibt zu hoffen, dass die Krise bald ausgestanden ist und die Stadtkapelle ihre neuen Melodien zu Gehör bringen kann.

© Echo Online, Dienstag, 24.03.2020

Musikalischer Botschafter in der EU-Hauptstadt

Stadtkapelle Heppenheim folgt einer Einladung nach Straßburg / Positive Bilanz gezogen

StadtkapelleHeppenheim Amtshof 2019

Musikalische Botschafter: Die Stadtkapelle Heppenheim gibt im Juni nächsten Jahres ein Konzert in Straßburg. Das Orchester und Dirigent Wilco Grootenboer freuen sich über die Einladung der Congrégation des Sœurs de la Charité im Elsass. Unser Bild zeigt die Stadtkapelle beim Konzert im Kurmainzer Amtshof. 

Heppenheim. Das Amt eines musikalischen Botschafters kommt der Stadtkapelle Heppenheim im Juni nächsten Jahres zu, wenn sie einer Einladung in die EU-Metropole Straßburg folgt und dort ein Konzert gibt. Geschäftsführer Jürgen Daubner nutzte die Jahreshauptversammlung, um auf diese besondere Aktivität im nächsten Jahr aufmerksam zu machen.

Dass das Orchester in der größten Stadt im Elsass einen Auftritt haben wird, hängt mit dem diesjährigen Serenadenkonzert im Garten des Klosters St. Vinzenz zusammen. Generaloberin Brigitta Buchler und ihre Mitschwestern hatten erneut ihr herrliches Kleinod für dieses inzwischen traditionelle musikalische Ereignis geöffnet. Unter den Zuhörern war auch die Generaloberin der Congrégation des Sœurs de la Charité de Strasbourg. Die zahlreichen Besucher, die besondere Atmosphäre und die niveauvolle Musik der Stadtkapelle veranlasste Schwester Blandine Klein spontan zu einer Einladung der Musiker ins Mutterhaus im Elsass, verbunden mit einem Konzert nach Art der musikalischen Heppenheimer Soiree.

„Es ist für uns eine besondere Ehre, in Straßburg ein Konzert geben zu können“, betonte das Vorstandsteam unisono. Bereits jetzt laufen die Vorbereitungen, damit der dreitägige Besuch in der Stadt, in der das Europaparlament tagt, ein besonderes Erlebnis wird. Geplant ist eine Bootstour rund um die Altstadt, eine Stadtführung, der Besuch des Münsters und auch ein Besuch des EU-Parlaments. Die kulinarischen Genüsse in der elsässischen Metropole sollen dabei obendrein nicht zu kurz kommen.

Die Tour nach Frankreich prägte die Jahreshauptversammlung, dennoch blieb genügend Zeit, um Bilanz zu ziehen. Geschäftsführer Jürgen Daubner ließ die Auftritte der zurückliegenden Monate Revue passieren und zog ein durchweg positives Fazit: „Wir haben uns Dank unseres Dirigenten Wilco Grootenboer musikalisch weiterentwickelt, die Auftritte bravourös gemeistert und zwei hervorragende Konzerte in der Kirche Erscheinung des Herrn und im Kurzmainzer Amtshof präsentiert“. Komplettiert wurde die erfreuliche Aussage mit den Ausführungen des Rechners Robert Seeger, der seit Jahren in vorbildlicher Weise die Kasse der Stadtkapelle führt.

Der altgediente Musiker Franz Schäfer ließ es sich nicht nehmen, den vielen engagierten Kollegen zu danken, angefangen beim Vorstandsteam, über die vielen Helfer, die sich um zahlreiche Aufgaben im Orchester kümmern, bis hin zum Dirigenten. Schäfer machte deutlich, dass der Verein ein beredtes Beispiel für ehrenamtliches Engagement ist. Er wies auch darauf hin, dass es immer schwerer für die Vorstände werde, einen Verein dieser Größe zu leiten. Sein Dank galt allen, die sich bei der Stadtkapelle einbringen und einen Beitrag zum Gelingen der Auftritte leisten.

Erfreulicherweise tragen dazu neue Musiker bei, die sich im Laufe der letzten Monate dem Orchester anschlossen: Vier Flötistinnen und ein Saxophonist bereichern mit ihrem Können den Klangkörper. „Dass sich neue Musiker für uns entscheiden, zeigt, dass wir einen guten Ruf genießen und es sich lohnt, bei uns mitzuwirken“, erklärte das Vorstandsteam. „Interessenten, die bei uns mitspielen möchten, sind jederzeit herzlich willkommen“, betonte Dirigent Wilco Grootenboer. Wer noch unsicher ist, ob die Stadtkapelle die richtige musikalische Heimat ist, kann jederzeit eine „Schnupperprobe“ absolvieren.

Zum Abschluss des Abends skizzierte Vorsitzender Jürgen Daubner kurz die im kommenden Jahr anstehenden Termine und forderte die Musiker auf, die Proben regelmäßig zu besuchen und weiter neue Musiker für die Stadtkapelle zu werben.

© PLEGGE Medien, 5.12.2019

 

Die Heppenheimer Stadtkapelle spielt im Amtshof

Die Heppenheimer Stadtkapelle und das „Saar Wind Orchestra“ geben ein gemeinsames Konzert unter freiem Himmel im Kurmainzer Amtshof

Presse StarkenburgerEcho 16.09

Die Heppenheimer Stadtkapelle spielt im Kurmainzer Amtshof. Foto: Dagmar Jährling

HEPPENHEIM. Live, umsonst und draußen. Und das Mitte September? Der Mut von Verkehrs- und Heimatverein und der Heppenheimer Stadtkapelle wurde belohnt: Mit einem Altweibersommer wie er im Buche steht, einem voll besetzten Amtshof und – vor allem – mit Blasmusik vom Feinsten. Die Heppenheimer Musiker sind schon längst als Botschafter der Bergstraße weit über die Grenzen der Region hinaus bekannt, wie es auch Helmut Engelhard vom Verkehrs- und Heimatverein in seiner Begrüßungsansprache unterstrich. Am Samstagnachmittag hatten sie sich noch dazu einen musikalischen Hochkaräter mit an Bord geholt: Das „Saar Wind Orchestra“ aus Rilchingen-Hanweiler, ein Ort südlich von Saarbrücken an der französischen Grenze.

Hunderte von Zuschauern erwartete ein ganz besonderes Konzert. Unter der Leitung von Wilco Grootenboer intonierte die Stadtkapelle Ohrwürmer wie „You raise me up“, Melodien aus dem Blockbuster „Herr der Ringe“ oder Medleys von „Simon and Garfunkel“ – vom „Sound of Silence“ über „Mrs. Robinson“ bis hin zu „The Boxer“ und „Bridge over troubled water“ in spannenden und mitreißenden Arrangements. Vom ersten Ton an sprang der Funke der Begeisterung über auf das altersgemischte Publikum, das die Darbietungen begeistert beklatschte.

Ins Ohr und in die wippenden Beine ging auch George Gershwins „Someone to watch over me“. Beeindruckend und mitreißend Jacob de Haans „Ross Roy“. Melanie Schmitt erläuterte die einzelnen Stücke.

Saxofonist Christoph Brach war es, der das Zusammenspiel beider Musikensembles überhaupt erst möglich machte: Der junge Saarländer war als Referendar zwei Jahre am Heppenheimer Studienseminar, lehrte an der Bensheimer Geschwister-Scholl-Schule und spielte in dieser Zeit bei der Stadtkapelle mit. Zurück in der Heimat, wechselte er wieder an sein angestammtes Orchester – und hatte die Idee, beide für ein Konzert zusammenzuführen.

„Das heute ist das erste Mal, aber das kann ja werden“, freute sich Dirigent Stefan Zimmer auf das gemeinsame Konzert. Zimmer selbst ist Profi-Musiker, Klarinettist bei der Deutschen Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern. Das Saar Wind Orchestra ist ein Symphonisches Blasorchester, dessen Repertoire von typischer Blasmusik bis hin zur Klassik reicht. Mit der Ouvertüre aus Verdis „Nabucco“ begeisterten die Saarländer vom ersten Takt an.

Ebenfalls im Programm „Der Zauberer von Oz“ und „Die Schöne und das Biest“, Songs aus zwei Disney-Klassikern. Mitreißend ebenso die musikalische Hommage an die typischen blauen Glockenblumen aus Schottland – „Blue Bells of Scotland“ – mit dem herausragenden Solisten Georg Schadt an der Posaune. Jubelrufe und stehende Ovationen, Zwischenapplaus für die anspruchsvollen Soloparts, die Zuschauer waren hin und weg. Alles swingte beim Benny-Goodman-Medley. Steve Bernard an der Klarinette, Philipp Lauer an der Trompete und wieder Posaunist Georg Schadt sorgten hier erneut für solistische Höhenflüge auf einem Niveau, mit dem wohl kaum ein Konzertbesucher gerechnet hatte. Immer wieder stand das Publikum auf und feierte das Saar Wind Orchestra. Die wirklich hochklassige Darbietung der Saarländer gipfelte in der umjubelten Zugabe: Edgar Elgars „Land of Hope and Glory“, der Klassiker der „Last Night of the Proms“ und der heimlichen englischen Nationalhymne. Spontan summten die meisten mit. Man darf hoffen, dass das Orchester nicht das letzte Mal zu Gast in der Kreisstadt gewesen ist.

© Echo Online, Astrid Wagner, 16.09.2019

Seite 1 von 3

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.